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Jahresende mit dem etwas anderen Höhepunkt.

Ein Finale wie es uns das Jahr 2017 beschert hat, bleibt auf jeden Fall in Erinnerung. Kurz vor dem Notartermin zum Verkauf unseres Hauses, zeigte sich ein bis dahin verborgener Wasserschaden vom Unwetter, das im Sommer die Region heimsuchte. Wir hätten uns bei dem noch lustigen Padeltörn im Garten und der damit verbundenen Hausumrundung nicht träumen lassen, was sich uns hier nun zeigte. Es begann mit einer kleinen dunklen Stelle an der Wand hinter dem Schrank in Taras Zimmer und endetet mit der Aufnahme und Entsorgung des gesamten Fußbodens im Erdgeschoß. Volle 100 m2 Dielung wurden in den darauffolgenden Tagen aus Fenster und Türen nach draußen befördert. Eine Dampfsperre die Ihrem Namen alle Ehre trug wurde entfernt und brachte klitschnasse Dämmung zum Vorschein. Es stellte sich heraus, dass unser Oranienburger Jahunderthochwasser im Höchststand zwischen Schwelle und Bodenplatte seinen Weg sich unter die Dielung gesucht hat. Das mehrere Monate danach immer noch Wasser im Haus stand überzeugte uns zumindest davon: Die Bodenplatte ist komplett ohne jegliches Gefälle nach Baubeschreibung in Waage gegossen worden.

Erinnerungen an unsere Bauzeit vor 8 Jahren, wurden unser täglicher Begleiter in den kommenden 5 Wochen. Ein schwarzer Bitumboden und da drauf verlegte Stromleitungskabel und Wasserleitungen in blauer und roter Farbe die zum täglichen Hindernislauf einluden. Einer vorgezogenen wir „schmeißen alles raus Session“ ist es zu verdanken, dass das erwartete Chaos ausblieb. Auch wenn in diesen Tagen die wohl am häufigsten gestellte Frage im roten Holzhaus mit Gründach war: Hat jemand das ….. gesehen?

Jetzt könnte man wahrscheinlich denken, dass es keinen schlimmeren Zeitpunkt hätte geben können. Nein… es kam so wie es kommen sollte. Eine so intensive Zeit wie diese anderthalb Monate haben wir selten erlebt. Das was wir hier lernen durften, hat uns noch enger zusammen geschweißt, gleichzeitig hat es uns Aufmerksamer und Achtsamer gemacht und uns klar werden lassen was wir hier vorerst zurück lassen.

Somit geht ein ganz besonderer Dank an all euch fleißige Helfer die mit angepackt haben, unsere Seelsorge waren und uns beigestanden haben. Die Urlaub einreichten um zu helfen, die Urlaub verschoben um uns eine Weihnacht im eigenen Heim zu bescheren. 

 

Ohne Euch wäre dies alles nicht möglich gewesen. Danke von ganzem Herzen.

 

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